Zwei Generationen von Erwachsenen mit Dyslexie erzählen: Sie schildern ihre Schulzeit, Ausbildung und den Berufsalltag – früher und heute

Schuler am arbeiten

Teil 2: Schule heute

B., Jahrgang 1997, aufgewachsen im Kanton Zürich
In Ausbildung: Maschinenbau und Verfahrenstechniken Ingenieurwissenschaften, ETH Zürich

Welche Erfahrungen hast du in der Schulzeit mit deiner Dyslexie gemacht?

Seit meiner Primarschulzeit habe ich Schwierigkeiten, etwas richtig zu schreiben. Noch in der zweiten Kanti konnte ich „Mutter“ problemlos mit einem „t“ schreiben. Auch das Lesen war anstrengend. Anfänglich musste ich eigentlich immer zum Lesen und Schreiben gezwungen werden. Lesen tat ich trotz Anstrengung gerne, was schlussendlich ein bisschen meine Rettung war. Bereits in der Unterstufe wurde in einer Abklärung festgestellt, dass ich eine Dyslexie habe. Darauf erhielt ich spezielle Unterstützung. Ich lernte bereits früh, auf die Rechtschreibung zu achten und Strategien zu entwickeln, um damit möglichst optimal umzugehen.

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Zwei Generationen von Erwachsenen mit Dyslexie erzählen: Sie schildern Schulzeit, Ausbildung und Berufsalltag – früher und heute

Tafel

Teil 1: Schule damals

A., Jahrgang 1951, aufgewachsen in Zürich und Arbon
Beruf: Chemielaborant, später Primarlehrer

Welche Erfahrungen hast du in der Schulzeit mit deiner Dyslexie gemacht? Wie verlief der Schulalltag damit?

Die Unterstufe besuchte ich im Schulhaus Milchbuck in Zürich. Mein grosses Glück war, dass ich wahnsinnig gerne zur Schule ging. Ich mochte meine Lehrerin sehr, obwohl ich kein wirklich guter Schüler war. Damals gab es noch Trimester-Zeugnisse. In Rechtschreibung hatte ich regelmässig eine 1 oder eine 2*. Gelesen habe ich viel und gerne. In Sprache war mein Zeugnis genügend. Somit erhielt ich drei Mal pro Jahr den Stempel, dass ich nicht schreiben konnte. Oftmals wurde dies vom Kommentar begleitet: „Du liest gar nicht richtig, sonst wüsstest du, wie man dies und jenes schreibt.“ Mein Vater hatte natürlich keine Freude, wenn ich eine schlechte Note nach Hause brachte, war aber irgendwie ratlos.

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Dybuster wünscht fröhliche und genussvolle Weihnachten

Dybuster Cupcakes

Die Türchen des Adventskalenders öffnen sich und die Festtage funkeln uns entgegen. Mit einem Weihnachtsbaum-Cupcake-Rezept wünschen wir Ihnen viel Vorfreude, gemütliche und gesellige Weihnachtstage sowie eine erholsame, möglicherweise gar schneereiche Ferienzeit. Vielleicht finden Sie sogar eine Gelegenheit, gemeinsam mit Ihren Kindern zu backen. Wir wünschen Ihnen dabei viel Vergnügen.

Herzlichen Dank für Ihre Treue und „en Guete“!

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10 Jahre Dybuster – Das Jubiläums-Symposium zum Thema „Grundlagen des Lernens“

Logo Jubiläum Dybuster

Mit dem Jubiläums-Symposium vom Samstag, 11.11.17, schliesst Dybuster den Kreis seiner Jubiläumsfeierlichkeiten mit einer Referatsreihe zum Thema „Grundlagen des Lernens“. Im Audimax der ETH Zürich sprechen Persönlichkeiten, die Dybuster von der Geburtsstunde bis zum heutigen Tag mitgeprägt haben. Ein Blick zurück auf die Höhepunkte der Veranstaltung.

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Gesunde Znüni + gute Pausen = muntere Kinder

Frühstück

Kinder stecken mitten im Wachstum und in der Entwicklung, was ihnen viel Energie abverlangt. Nach der nächtlichen Ruhepause – mit ausreichend Schlaf – ist der Körper erholt, regeneriert und bereit für den neuen Tag. Nun ist es an der Zeit, dem Gehirn Energie zuzuführen, damit es für Kindergarten und Schule in Topform kommt. Dies geschieht, indem wir essen. Doch mit welchem Frühstück und Znüni und mit welchen Pausen werden unsere Kinder am besten, schnellsten und vor allem langfristig munter?

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Digitalisierung – Neue Chancen für Dyslexiker

Digitale Medien

Die Zahlen des Schweizer Dachverbandes Lesen und Schreiben zeigen, dass in der Schweiz an die 800 000 erwachsene Menschen Mühe mit Lesen und Schreiben haben. Eine Dyslexie ist für viele Menschen zwar eine Beeinträchtigung, jedoch kein Hindernis hohe Anforderungen an sich selbst zu stellen. Das beste Beispiel der jüngsten Zeit ist der schweizer Wissenschaftler Jaques Dubochet, der es trotz seiner Dyslexie geschafft hat, als Chemiker äusserst erfolgreich Geschichte zu schreiben und in diesem Jahr mit dem Nobelpreis der Chemie beehrt wurde.

Wichtig ist, dass die Lese- und Schreibschwäche früh erkannt wird. Die Devise für eine erfolgreiche Zukunft trotz Dyslexie heisst: So früh als möglich an den Schwächen arbeiten und hilfreiche Strategien zum Umgang damit entwickeln. Ist die fortschreitende Digitalisierung eine solche erfolgversprechende Strategie?

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Mein Kind hat Dyskalkulie – Was nun? 10 Tipps für einen gesunden Umgang mit Dyskalkulie

Umgang mit Dyskalkulie

Nach der Zeit der Ungewissheit, des vielen erfolglosen Übens und dem Weg über schulische Abklärungen, folgt für viele Eltern die Erleichterung. Das eigene Kind hat ein Chaos mit Zahlen. Endlich hat dieses Chaos einen Namen: Dyskalkulie. Nun ist es wichtig, dem Kind die Motivation und die Gewissheit zurückzugeben, Mathematik doch noch lernen zu können – und zwar grundlegend und dauerhaft.

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Wenn Legastheniker 20 Millionen Bücher verkaufen… Mit Legasthenie auf dem Weg zum Erfolg

Jamie's Restaurant

Die Schulzeit war für ihn die Zeit des Versagens. Mit seiner Dyslexie mühte er sich endlos damit ab, Buchstaben so aneinander zu reihen, dass daraus korrekte Wörter entstanden. Um nach der Schule möglichst nichts mehr mit Schreiben zu tun zu haben, beschloss er Koch zu werden. Der junge Mann machte seinen Beruf so verblüffend gut, dass er seine Rezepte für die begeisterte Anhängerschaft bald aufschreiben musste. Schliesslich veröffentlichte er erste Kochbücher. Allerdings schrieb er diese nicht selber – er sprach seine Rezepte, Tipps und Gedanken auf ein Diktiergerät und liess für sich schreiben. Mittlerweile hat Jamie Oliver über 20 Millionen Kochbücher verkauft. Eine wunderschöne Geschichte. Da stellt sich die Frage: Ist es möglich, dass Menschen mit Dyslexie bestimmte Vorteile aus ihrer Schwäche ziehen können und damit Erfolge feiern?

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Lerntypen – Wie lernt Ihr Kind am besten?

Lerntypen

Hat der Schulalltag wieder das Routinetempo aufgenommen, eignet sich Ihr Kind täglich neues Wissen an und rüstet sich so für seine Zukunft. Doch wie lernt Ihr Kind am erfolgreichsten? Finden Sie heraus, über welchen Sinneskanal Ihr Kind am besten Wissen aufnimmt.

Grundsätzlich nehmen wir Menschen die Welt über alle Sinne wahr, deshalb betrachten Sie den präferierten Lerntypen in erster Linie als Tendenz. Die meisten Menschen bevorzugen – je nach Situation – zudem unterschiedliche Lerntypen. Die eigenen Vorlieben fürs Lernen zu kennen, hilft uns aber dabei, die persönlich optimalen Lernstrategien zu finden.

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Der​ ​Schulweg​:​ ​Lernen​ ​beginnt​ ​an​ ​der​ ​frischen​ ​Luft

Schulweg

Ihr Kind hat die ersten Tage und Wochen des neuen Schuljahres bereits hinter sich. Nahm es dabei erstmals seinen Schulweg in Angriff? Mit dem selbstständigen Bewältigen des Schulwegs macht das Kind einen weiteren Schritt in die Unabhängigkeit. Lesen Sie hier, was der Schulweg für Ihr Kind bedeutet. Tipps zum Üben helfen zudem, die Kinder mit gutem Gewissen losziehen zu lassen.

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