Blick zurück: 10 Jahre Bildung, Technologie und Dybuster (und was daraus geworden ist)

In den vergangenen 10 Jahren war die Entwicklung in der Technologie und Bildung mehr als beeindruckend. Wie Dybuster die beiden Elemente zu einem erfolgreiche Lehrmittel zu verbinden vermochte, lesen Sie in unserem Streifzug durch das letzte Jahrzehnt.

Bildung

Die öffentliche Volksschule in der Schweiz steht grundsätzlich auf einem guten Fundament und wir können zu Recht stolz darauf sein, dass wir – im internationalen Vergleich – konstant ein gutes Bildungssystem vorweisen können. Schule und Bildung muss aber innovativ sein und sich entsprechend den Veränderungen in der Welt vorwärts entwickeln. Werfen wir einen Blick auf die letzten 10 Jahre: Geleitete Schulen (mit Schulleitung und Schulpflege) haben sich in den vergangenen 10 Jahren grossflächig etabliert, in praktisch allen Kantonen. Somit ist die strategische und operative Führung innerhalb der Schule klar geregelt. Auch Frühenglisch und Frühfranzösisch sind in letzter Vergangenheit sehr prominent geworden. Fremdsprachenkenntnisse, optimalerweise früh begonnen, haben in unserem viersprachigen Land einen hohen Stellenwert. Zürich nahm dabei die Pionierrolle für Frühenglisch ein. Ein Grossteil der Schweiz lernt jedoch zuerst eine Landessprache. Der Kindergarten ist zwischenzeitlich Teil der obligatorischen Volksschule geworden und dauert zwei Jahre. Gewisse Kantone können des weiteren die Basisstufe (Kindergarten bis 2. Klasse als Einstieg in die obligatorische Volksschule) einführen. Dazu zeichnen sich Schulen zunehmend durch Blockzeiten und Tagesstrukturen aus, was erwerbstätige Eltern unterstützt – hier hat ein Umdenken stattgefunden. In technologischer Hinsicht tut sich ebenfalls einiges. Das Dia hat sich längst verabschiedet und wird durch den Beamer ersetzt. Die Kinder arbeiten während des Unterrichts zunehmend mit Tablets, Laptops und gar Handys an verschiedenen Lernprogrammen und nutzen die Geräte als Informations- und Präsentationshilfe. Nicht zuletzt können die Kantone seit 10 Jahren dem Harmonisierungs-Konkordat der obligatorischen Schule (HarmoS) beitreten. Mit dem Lehrplan 21 folgt ein weiterer Schritt, weg vom Kantönligeist, hin zu einem fast schweizweit einheitlichen Schulsystem.

Technologie

Sind Sie im Besitze eines biometrischen Passes (Pass 10)? Dieser wurde im März 2010 eingeführt. Heute werden unsere persönlichen Daten und Fingerabdrücke also möglichst fälschungssicher elektronisch abgespeichert. Wussten Sie zudem, dass vor 10 Jahren, am 9. Januar 2007, von Apple das erste iPhone vorgestellt wurde? Seitdem ist das Sackmesser im Hosensack durch ein Mobile Phone ersetzt worden. Dies ist äusserst praktisch, denn nun haben Sie das Navi, Ihre Fotos, Wikipedia zur Überprüfung von aufgestellten Behauptungen während Diskussionen, lustige Katzenvideos, ebenso die Bank und den Billettautomaten, das Velo (smide) und das Auto (Mobility) sowie das Freundschaftsbuch (Facebook),… jederzeit ganz handlich mit dabei. Im letzten Jahrzehnt verschob sich die Internetnutzung zu mehr als zwei Drittel auf das mobile Telefon bzw. Tablet. Es stellt sich wohl bald die Frage, wer da noch einen Computer braucht…? Wobei – Laptops wurden in den letzten Jahren immer kleiner, dünner, leistungsfähiger und schicker. Deren Hardware-Komponenten wie Speicher, Grafikkarten, Prozessoren etc. wurden schneller, besser und günstiger. Unsere Daten werden übrigens dieser Tage nicht mehr lokal, sondern in einer Cloud gespeichert. Und ehrlich gesagt, haben Sie vor 30 Jahren beim Start der ersten Knight Rider-Episode damit gerechnet, dass Sie K.I.T.T – in Form von selbst fahrenden Elektroautos à la Tesla – noch erleben werden? Volià!

 

 

Dybuster

Dybuster verbindet die beiden Elemente Bildung und Technologie. Lesen Sie, wie sich Dybuster in den vergangenen 10 Jahren entwickelt hat.

2007: Dybuster-Start mit USB-Stick

Wir lieferten Dybuster mit einem USB-Stick aus, der die Daten zwischen den verschiedenen Computern übertrug. Die Internetverbindungen damals waren dafür noch nicht zuverlässig genug. Schulen und private Haushalte waren zudem noch nicht überall ans Internet angebunden. Etwas Neuartiges boten wir aber schon 2007 an: Eine Lizenz, welche es erlaubte, Dybuster auf beliebig vielen Computern zu verwenden – insbesondere in der Schule und zu Hause. Der Datenabgleich übernahm dabei weiterhin der USB-Stick, der von Hand zwischen den Computern hin und her gewechselt wurde. Dybuster gar als Download war noch Zukunftsmusik und das Internet zu langsam, deshalb lieferten wir eine Installations-CD mit. Ganz zu Beginn war Dybuster nur für Windows verfügbar. Mac OS kam später dazu und Apps wurden gerade erst geboren. Unsere Geschichte begann nur mit Trainingsprogrammen für die Kinder. Den ersten Coach veröffentlichten wir 2008.

2010: Wichtiger Schritt

Mit der Einführung von Dybuster School wurden die Daten neu über das Internet ausgetauscht und zentral auf einem Server bei Dybuster gespeichert. Dies ermöglichte es den Kindern, in der Schule und zu Hause am Programm zu arbeiten. Das heutige Abspeichern in der „Cloud“, gestaltet diesen Prozess natürlich viel einfacher.

2012: Calcularis

Am 21. Dezember 2012 veröffentlichten wir die erste Version von Dybuster Calcularis. Sie war für Windows, Mac OS und Linux verfügbar und tauschte die Daten über das Internet aus. Wohoo!

Das Jetzt und Heute

5 von 6 Programmen sind komplett webbasiert (Dybuster Orthograph, Dybuster Orthograph Coach, Dybuster Cockpit, Dybuster Calcularis Coach, Institutions-Verwaltung) und in der Cloud gehostet. Calcularis jedoch muss noch installiert werden. Wir arbeiten momentan daran, eine Browser-Version dafür zu entwickeln.

Zukunft

Unsere Vision und unser Ziel ist es, alle Programme für die Lernenden in einer gemeinsamen „Dybuster-Online-Welt“ zusammen zu führen. Diese Welt werden die Benutzer mit ihrem Fortschritt aus Orthograph oder Calcularis wachsen lassen und individuell gestalten können. Wir freuen, Sie bald in Ihrer neuen Dybuster-Online-Welt begrüssen zu dürfen!