Mein Kind hat Dyskalkulie – Was nun? 10 Tipps für einen gesunden Umgang mit Dyskalkulie

Umgang mit Dyskalkulie

Nach der Zeit der Ungewissheit, des vielen erfolglosen Übens und dem Weg über schulische Abklärungen, folgt für viele Eltern die Erleichterung. Das eigene Kind hat ein Chaos mit Zahlen. Endlich hat dieses Chaos einen Namen: Dyskalkulie. Nun ist es wichtig, dem Kind die Motivation und die Gewissheit zurückzugeben, Mathematik doch noch lernen zu können – und zwar grundlegend und dauerhaft.

10 Tipps, wie Sie Ihr Kind mit Dyskalkulie optimal unterstützen:

1. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie es so lieben und akzeptieren, wie es ist. Haben Sie Verständnis für seine Rechenschwäche. Geben Sie Ihrem Kind den nötigen Rückhalt, damit sein Selbstwertgefühl stark bleibt oder wieder aufgebaut werden kann. Suchen Sie gemeinsam nach Lösungswegen für eine verbesserte Situation – Ihr Kind hat sich garantiert schon eigene Gedanken dazu gemacht.

2. Begegnen Sie Zahlen und Mengen bereits im Vorschulalter. Entdecken Sie die Mathematik im Alltag und nutzen Sie diese als spielerisches Übungsterrain: Zählen Sie gemeinsam Treppenstufen; lassen Sie Ihr Kind beim Backen genau abwägen; klopfen, hüpfen und trommeln Sie mit der Familie und zählen dabei, etc. Mehr Infos dazu finden Sie in unserem Blog „6 Tipps, die Mathe zu Spass werden lassen“.

3. Spielen Sie in gemütlicher Runde Brett- und Kartenspiele. Studien zeigen, dass Spiele wie Elfer Raus, Halli Galli, Quartett, Yatzy oder Memory und Puzzle das grundlegende mathematische Verständnis fördern können.

4. Arbeiten Sie eng mit der Lehrperson und der Heilpädagogin zusammen. Stellen Sie die nötigen Fragen und holen Sie sich Informationen – ziehen Sie mit der Schule am gleichen Strick. Hat ihr Kind eine Dyskalkulie, wird das Kind einen individuell zugeschnittenen Förderplan erhalten und von der Heilpädagogin unterstützt.

5. Dybuster bietet Ihrem Kind mit Calcularis ein wissenschaftlich fundiertes, spielerisches Trainingsprogramm am Computer an. Das Kind kann drei bis vier Mal pro Woche 20 Minuten selbstständig daran arbeiten. Es wird empfohlen eine Trainingsphase von vier Monaten durchzuführen. Dybuster über Calcularis: „Dybuster Calcularis passt das Lernprogramm den Fähigkeiten und dem Tempo jedes einzelnen Benutzers an und unterstützt das Kind in seiner Lernentwicklung genau dort, wo es nötig ist.“ Nach drei Monaten Arbeit mit Dybuster Calcularis sind bereits 35% weniger Rechenfehler erkennbar.

6. Falls Sie das Kind bei den Hausaufgaben unterstützen, arbeiten Sie am besten mit den gleichen Anschauungsmaterialien, wie dies in der Schule der Fall ist. Ihr Kind muss Mathe begreifen können – dreidimensionales Lernmaterial ist also besonders wichtig.

7. Ermöglichen Sie es Ihrem Kind, zuhause an einem ruhigen Arbeitsplatz zu arbeiten.

8. Sorgen Sie für einen geregelten Tagesablauf mit fixen Zeiten für Hausaufgaben. Ihr Kind braucht zum Ausgleich genug Zeit fürs freie Spiel und für Bewegung. Lassen Sie die Dyskalkulie keinen dunklen Schatten über Ihrem Alltag werden. Endloses Pauken ist für Eltern wie Kind frustrierend. Sie als Eltern müssen keinesfalls die Therapie ihres Kindes gänzlich übernehmen. Dies ist in erster Linie die Aufgabe der Heilpädagogen. Ufert die Situation zuhause aus, holen Sie sich in der Schule weitere Unterstützung.

9. Loben Sie jeden noch so kleinen Erfolg Ihres Kindes in Mathematik. Fördern Sie zudem die Stärken des jungen Menschen in anderen Gebieten. So festigen Sie das Selbstbewusstsein des Kindes zusätzlich.

10. Haben Sie Geduld. Ihr Kind wird möglicherweise weniger geduldig reagieren. Deshalb ist es Ihnen sicherlich dankbar, wenn Sie die stoische Ruhe bewahren. Den richtigen Umgang mit Dyskalkulie zu lernen und die passenden Strategien für später zu finden, braucht Zeit.

Dybuster unterstützt Sie und Ihre Familie gerne auf dem Weg zu einem lockeren Umgang mit Mathematik.