«Wunder-Wald» – Wie die Natur unser Wohlbefinden stärkt und unserem Gehirn die nötige Erholung bietet

Schule, Hausaufgaben, Musikunterricht, Ballet, Fussballtraining, ein Abendkurs…

In vielen Familien herrscht zuhause ein reges Treiben im Alltag. Damit alles gut aneinander vorbei geht, wollen Termine wohlgeplant und das tägliche Programm nach Schulschluss gut durchdacht sein. Neueste Studienergebnisse deuten aber in eine andere Richtung: zu stark organisierte Aktivitäten können das Gehirn von Kindern negativ beeinflussen. Deshalb fordern viele Fachkräfte die Rückkehr zu etwas mehr Freiheit – am besten draussen in der Natur.

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«EiEiEi» – Das Osterspiel für Gross und Klein

Das extralange Oster-Wochenende steht vor der Tür

Ostereier verstecken, suchen, „tütschen“ und geniessen – dabei bleibt bestimmt ganz viel Zeit für gemütliches Beisammensein. Wir haben eine lustige Ostereier-Spielidee, die vor dem „Tütschen“ und Geniessen durchgeführt werden kann.

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Hände hoch! Weshalb es sinnvoll ist, visuelles Rechnen zu fördern

Hände hoch

«Das muss auch ohne Finger gehen, das schaffst du im Kopf!» Nicht selten hat es in den letzten Jahrzehnten in Schulzimmern der Primarschulen wohl so getönt. Mit den Händen abzählen und rechnen sei peinlich, nicht praktikabel und nur etwas für Mathemuffel. Aus diesem Grund soll bereits von der ersten Mathelektion darauf geachtet werden, dass nichts Falsches antrainiert wird. Ein Irrtum.

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Zwei Generationen von Erwachsenen mit Dyslexie erzählen: Sie schildern ihre Schulzeit, Ausbildung und den Berufsalltag – früher und heute

Schuler am arbeiten

Teil 2: Schule heute

B., Jahrgang 1997, aufgewachsen im Kanton Zürich
In Ausbildung: Maschinenbau und Verfahrenstechniken Ingenieurwissenschaften, ETH Zürich

Welche Erfahrungen hast du in der Schulzeit mit deiner Dyslexie gemacht?

Seit meiner Primarschulzeit habe ich Schwierigkeiten, etwas richtig zu schreiben. Noch in der zweiten Kanti konnte ich „Mutter“ problemlos mit einem „t“ schreiben. Auch das Lesen war anstrengend. Anfänglich musste ich eigentlich immer zum Lesen und Schreiben gezwungen werden. Lesen tat ich trotz Anstrengung gerne, was schlussendlich ein bisschen meine Rettung war. Bereits in der Unterstufe wurde in einer Abklärung festgestellt, dass ich eine Dyslexie habe. Darauf erhielt ich spezielle Unterstützung. Ich lernte bereits früh, auf die Rechtschreibung zu achten und Strategien zu entwickeln, um damit möglichst optimal umzugehen.

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Zwei Generationen von Erwachsenen mit Dyslexie erzählen: Sie schildern Schulzeit, Ausbildung und Berufsalltag – früher und heute

Tafel

Teil 1: Schule damals

A., Jahrgang 1951, aufgewachsen in Zürich und Arbon
Beruf: Chemielaborant, später Primarlehrer

Welche Erfahrungen hast du in der Schulzeit mit deiner Dyslexie gemacht? Wie verlief der Schulalltag damit?

Die Unterstufe besuchte ich im Schulhaus Milchbuck in Zürich. Mein grosses Glück war, dass ich wahnsinnig gerne zur Schule ging. Ich mochte meine Lehrerin sehr, obwohl ich kein wirklich guter Schüler war. Damals gab es noch Trimester-Zeugnisse. In Rechtschreibung hatte ich regelmässig eine 1 oder eine 2*. Gelesen habe ich viel und gerne. In Sprache war mein Zeugnis genügend. Somit erhielt ich drei Mal pro Jahr den Stempel, dass ich nicht schreiben konnte. Oftmals wurde dies vom Kommentar begleitet: „Du liest gar nicht richtig, sonst wüsstest du, wie man dies und jenes schreibt.“ Mein Vater hatte natürlich keine Freude, wenn ich eine schlechte Note nach Hause brachte, war aber irgendwie ratlos.

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